| Neubauten mit elf Wohnungen in der Rigigasse geplant |
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| Montag, 5. Oktober 2009 | |
![]() Um die alte Destillerie Holzgang in der Küssnachter Rigigasse ist ein Neubauprojekt geplant. Während das Haus der ehemaligen Destillerie grösstenteils erhalten wird, soll links und rechts davon je ein neues Haus gebaut werden. Das gesamte Projekt wird elf Wohnungen von je zweieinhalb bis sechseinhalb Zimmern umfassen. Zusätzlich werden Räume für drei bis vier Gewerbebetriebe geschaffen. Am vergangenen Freitag wurde das Baugesuch ausgeschrieben. Destilleriegebäude wird saniert Bauherrschaft ist die bränni ag mit Benno Holzgang, Josef Ulrich und Hansjörg Bruggmann. Letzterer ist als Architekt für die gestalterische Umsetzung verantwortlich. «Das Destilleriegebäude hat bereits viel Charme. Diesen wollen wir beibehalten. Bei diesem Haus beschränken wir uns auf nötige Sanierungen, wie zum Beispiel Aussenwärmedämmung», erklärt Bruggmann. Im Erdgeschoss bliebe Platz fürs Gewerbe oder auch kulturelle Anlässe. Vor gut drei Wochen fanden im Haus die Kulturtage und die Verleihung des Kulturpreises statt. «Auch ein Kinderhort wäre möglich», fügt Bruggmann an.Die zwei Neubauten links und rechts des Destilleriegebäudes werden nach Absprachen mit der Ortsbildkommission gestaltet. Die vier tragenden Pfosten, die im Innern des Destilleriegebäudes für Stabilität sorgen, werden auch in den neuen Häusern eingesetzt, sodass eine flexible Grundrissgestaltung möglich ist. Ausser einem Raum für das Gewerbe sind beide Neubauten für Wohnzwecke vorgesehen. Ob die insgesamt elf Wohnungen zur Vermietung oder zum Verkauf stehen werden, ist laut Bruggmann noch unklar: «Aber wir wollen nicht aus-schliesslich exklusive Mieter oder Käufer. Uns ist wichtig, dass wir auch Raum für ältere Menschen, Singles und Familien bieten können.» Auch die Fassadenfarben stehen noch nicht fest. «Ich wollte immer schon Mal ein grünes Haus bauen», sagt Bruggmann. Den anderen Neubau stellt er sich in Rot vor. Das Destilleriegebäude soll weiss bleiben. Unabhängig von der Farbe sollen die Neubaufassaden aus Holz und Verputz bestehen. Ein Minergiestandard wird angestrebt. Den zukünftigen Bewohnern der drei Häuser soll ein schön gestalteter Hinterhof zur Verfügung stehen. Für alle drei Gebäude ist eine Tiefgarage mit 20 Parkplätzen geplant. Deren Bau könne laut dem Architekten wegen der Platzverhältnisse eine Herausforderung werden. |
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