| Neujahrsapéro: Vielfältige Wünsche für das angebrochene Jahr |
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| Montag, 10. Januar 2011 | |
![]() Er ist schon zur Tradition geworden, der Neujahrsapéro. Nach Immensee und Merlischachen lud der Bezirksrat am letzten Sonntag die Bevölkerung wieder nach Küssnacht ein. avd. So warm, wie sich das Wetter am Sonntagmorgen präsentierte, so warm war auch der Empfang des Bezirksrats, als die ersten Gäste um 10.30 Uhr in den grossen Monséjour-Saal schritten. Es war eine – im Vergleich zur Einwohnerzahl – kleine, aber dafür umso treuere Gruppe, die sich ums Buffet platzierte. Darauf standen allerlei Köstlichkeiten, wie Aufschnitt oder belegte Brötchen. Für die musikalische Unterhaltung waren Franz, Bruno, Fabian und Martin Hess besorgt. Ausgerüstet mit zwei Akkordeons, Keyboard und Kontrabass schickten sie lüpfige Ländlerklänge von der Bühne. Konstruktive Kritik gewünscht Mittlerweile hat sich der Saal gut gefüllt, was auch Landschreiber Wolfgang Lüönd feststellte: «Der Anlass scheint sehr beliebt zu sein.» Bezirksammann Stefan Kaiser wurde angehalten, eine Kurzansprache zu halten. Und in der Kürze liegt bekanntlich die Würze. So bezeichnete Kaiser die Aufgabe, das Kommunalwesen zu organisieren, als sehr spannend. «Dabei hat die Gemeinde mit rund 12000 Einwohnern eine ideale Grösse», stellte Kaiser fest, «Man kennt sich noch im Dorf und trotzdem sind wir sehr dynamisch aufgestellt.» Allerdings stellen sich bei vielen Projekten immer die gleichen Probleme. Nachdem Kommissionsmitglieder und Bezirksräte die Projekte sehr gut vorbereiten würden, «werden diese Projekte dann in der Öffentlichkeit verrissen.» Oft entbehre die Kritik jeglicher Grundlage; von Korruption und Vetternwirtschaft sei dann die Rede. «Sie wissen genau, dass dies in einer solch kleinen Gemeinde nicht möglich ist», sagte Kaiser. Kritik sei zwar gut, aber auch nur, wenn sie konstruktiv ist. «Deshalb wünsche ich mir, dass Bezirksrat und Kommissionen wohlwollender Kritik begegnen», schloss Stefan Kaiser seine Ansprache. Was wünscht sich Säckelmeister Hansheini Fischli: «Weiterhin eine gefüllte Bezirkskasse und für mich mehr Zeit fürs Fischen.» Für Armin Tresch gilt es, das alte Jahr zu verbessern. Josef Heinzer will 2011 gesund bleiben und wünscht sich eine weiterhin gute Zusammenarbeit im Rat. Carole Mayor will auch dieses Jahr auf die Unterstützung der Bevölkerung zählen. |
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