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Nur positive Eindrücke von Bossard Arena Drucken E-Mail
Donnerstag, 9. September 2010
72schnyder1


Heute startet der Küssnachter Fabian Schnyder mit dem EV Zug in die neue Saison. In der neuen Bossard Arena wird er auf den Schweizer Meister Bern treffen.




cb. Fünf Matches absolvierte Fabian Schnyder bereits im neuen Eisstadion – den Plauschmatch an der Eröffnung am 21. August gegen Davos, drei Matches am Kolin Cup sowie ein Vorbereitungsspiel gegen Ambri-Piotta. «Zuerst war es komisch im neuen Stadion zu spielen, da es Sommer war und dementsprechend auch die Temperatur im Stadion sehr warm», sagt der 24-jährige zum Match gegen Davos.  Der erste Eindruck sei genial gewesen: «Es hatte mega viele Leute da und auch die Begeisterung war enorm.»

Verschiedene Temperaturen
Unterschiede zum alten Stadion sieht Schnyder vor allem in der neuen Infrastruktur. Er habe nur positive Eindrücke vom neuen Stadion, sagt er. «Nun wurden die besten Banden eingebaut – sie federn ein bisschen ab wenn man Kopf voran hineinfährt doch wenn mit dem Puck daran geschossen wird, sind sie relativ hart. Die Plexigläser sind fast wie Glas, können aber nicht kaputtgehen.» Verschiedene Temperaturebenen – unten beim Eis kälter, bei den Zuschauern oben wärmer – seien ebenfalls vorhanden, so Schnyder. «Ich weiss aber nicht wie das genau bewerkstelligt wird.»

Gerade im Winter solle es für die Zuschauer ein bisschen wärmer als früher werden, «doch trotzdem genügend kalt. Man will schon mit einer Jacke an den Match gehen», so der EVZ-Spieler. Dass es ein grosser Unterschied von der Bossard Arena zu anderen Stadien sei, denke er nicht. «Man war wohl auch hier durch gewisse Vorschriften eingeschränkt.» Deswegen seien die Stadien überall etwa gleich.

Arena mit diversen Angeboten
Schnyder schätzt auch die Nähe zu den Fans in der Bossard Arena: «Fast das ganze Drittel mit den Fans, die am meisten Stimmung machen, ist sehr nahe am Eis.» Mit der Sixty Seven Sportsbar, dem Legends Club, einem VIP Bereich, Logen und Dine and View sei zudem eine professioneller Schritt gemacht worden, so Schnyder. «Foodstände hat es auch mehr als vorher, die Auswahl ist grösser und man fühlt sich wohler.»

Natürlich gebe es auch Fans die Mühe hätten, sich anzupassen. «Nach dem zweiten und dritten Match glaube ich aber, dass 99 Prozent der Zuschauer positiv zur Arena stehen.» Die Euphorie sei gross. «Das alte Stadion war nicht immer ausgebucht, während ich von der neuen Arena hörte, dass diese viel ausgebucht sei.»

Training in Arena
Die Trainings des EVZ finden nun zu 99 % in der Bossard Arena statt. «Vorher haben wir fast immer in der Trainingshalle neben dem Herti-Stadion trainiert und auch die Garderoben waren dort.» Nun ist alles in die Arena integriert. «Es soll natürlich auch ein wenig ein Heimvorteil sein, wenn man in der Halle trainiert, in der man später die Matches spielt.»

Küssnachter beteiligt
Neben Fabian Schnyder, der im neuen Stadion spielt und trainiert, steht ein weiterer Küssnachter im Zusammenhang mit der Bossard Arena. Der Küssnachter Thomas Lothenbach, Sohn von Lenz Lothenbach, war als Projektleiter der GU Anliker AG am Bau tätig.

Fabian Schnyder
Der Küssnachter Fabian Schnyder spielt seit acht Jahren in der ersten Mannschaft des EVZ. Vor dieser Zeit wurde er mit den EVZ-Junioren zwei Mal Junioren-Schweizermeister und spielte an der U20 Weltmeisterschaft 2004 für die Schweiz.

Als weiteren Höhepunkt seiner Karriere zählt er die vergangene Saison: «Es wurde konstant gespielt – von der Mannschaft wie auch von mir. Den Final verpassten wir nur knapp.»

 
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