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Oase bebte unter Gitarren-Gewittern Drucken E-Mail
Montag, 15. November 2010
91offni-bandnight


Noisegate und Röströkr – dies die zwei Bands, die an der Offni Bühni-Bandnight das Jugendhaus Oase erzittern liessen. Erstere mit Alternative Rock, letztere mit Heavy Metal.




cb. Fast zehn Uhr war es, als Noisegate in die Saiten griffen und das Schlagzeug unter den Schlägen Adi Meyers den Rhythmus dirigierte. Dass sie stets am Gate, am Tor des Lärms (Noise) stehen, bewiesen die drei Herren mit einem brachialen Intro.

Noisegate, die es seit zwei Jahren gibt, konnten aber auch anders. Im Stück Relax begannen Adi Lieberherr (Gitarre) und Pädi Huser (Bass) mit beinahe funkigen Klängen, die später ausbrachen und bei näherem hinhören an Rage Against The Machine erinnerten. «Unser Name ist Programm», liess Lieberherr den FS wissen. «Bei uns treffen Chaospart auf Zuckersüsses.»

Dabei sei es der Band wichtig, mit vielen verschiedenen Stilmitteln zu arbeiten, so Lieberherr weiter. So setzte jedes Instrument und sei es nur eine Cowbell, Farbtupfer im Fluss der Lieder. Das Konzert war zudem auch CD Taufe, denn seit September ist ihre EP The Entry erhältlich
.
Grandiose Show mit heimischer Metal-Band
Das zweite Konzert des Abends bestritten die Röströkr, die fünfköpfige Küssnachter Heavy Metal Formation, die kürzlich als Vorband der Crossover-Band Stuck Mojo in Luzern aufspielte. Den Röströkern gelang es, das Anfangs eher zurückhaltende Publikum doch noch aus der Reserve zu locken.

Eröffnet wurde mit Six Bullets Left For You, dem ersten Track ihres aktuellen Albums. In gewohnter Röströkr Manier wurde das Publikum bestens miteinbezogen und Sänger Beda Imhof liess es sich nicht nehmen, mit den Fans die Mähne zu schwingen. Seine Mutter Megy klatschte in der ersten Reihe taktgenau mit – der Frontmann hob sie kurzerhand auch auf die Bühne.

Nicht nur in den aktuellen Stücken zeigten sich die Röströkr von ihrer besten Seite. Alte Stücke wie etwa das balladeartige Black Shadows liessen sie nicht aussen vor und sorgten so bei älteren Fans für pure Nostalgie. Im Anschluss an die Konzerte sorgte DJ Schlafsack mit feinster Tanzmusik ab Konserve für Unterhaltung.

Kappen für einen guten Zweck
Im Rahmen der Offni Bühni-Bandnight  waren Michelle Frei und Christina Burch am Caramba-Stand anzutreffen. Dort wurden Kappen, Handschuhe,  Schmuck und Pullis zum Kauf angeboten. Der Erlös ging an das Projekt Una Sonrisa de Amor (USDA) aus Trujillo, Peru.
 
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