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Pro Juventute weiterhin im Bezirk aktiv Drucken E-Mail
Donnerstag, 22. Oktober 2009
84irniger

Die Schweizer Kinder- und Jugendorganisation Pro Juventute hat aus finanziellen Gründen ihre Bezirksstelle in Küssnacht in den rechtlich eigenständigen Verein Pro Juventute Kanton Schwyz überführt. Für die Kinder und Jugendlichen im Bezirk ändert sich nichts.




avd. Die im Jahr 1912 gegründete Pro Juventute Bezirk Küssnacht gibt es zwar nicht mehr. Aber nur auf dem Papier. Das umfangreiche Angebot bleibt weiterhin bestehen. Das kompetente Team um Tony und Rosy Irniger, Heinz Rühle und Heinz Ineichen hat sich dem neuen kantonalen Verein angeschlossen.

Eigenständige Unterstützung
«Wie bisher bieten wir Kindern und Jugendlichen im Bezirk unsere Unterstützung an», sagt Tony Irniger. Die Kompetenzen liegen grösstenteils beim Küssnachter Team. Als Vorstandsmitglied der neuen Pro Juventute Kanton Schwyz vertritt Tony Irniger den Bezirk Küssnacht. Kantonale Präsidentin ad interim ist Bernadette Kälin aus Morschach.
Der Bezirk Küssnacht als gut situierter Ort hat andere Bedürfnisse als ärmere Gegenden. Hier unterstützt Pro Juventute mehrheitlich andere Institutionen oder Anlässe. «Dieses Jahr haben wir unter anderem die Spielgruppe und die Ludothek unterstützt. Zusätzlich halfen wir mit Spenden für den Bau des Spielplatzes Merlischachen oder für  den Schüleraustausch der Realschule», erklärt Tony Irniger. Leider wissen immer weniger Leute, wo die Pro Juventute überall tätig ist. Das Beratungstelefon zum Beispiel wird jedes Jahr von über 200000 Kindern und Jugendlichen genutzt. Schon seit Jahren verzeichnet Pro Juventute hohe Defizite. Ein wichtiger Grund ist laut dem Merlischacher der markante Einbruch im Briefmarkenverkauf. «Die Pro-Juventute-Brief-marken waren bisher der einträglichste Posten der Institution.» Mit der Auflösung der Bezirksstellen erhofft man sich am Zürcher Hauptsitz nun, dass durch die neue Organisation Kosten eingespart werden können. «Aus meiner Sicht war das der richtige Schritt», so Irniger. Jetzt gelte es, sich mit dem neuen Auftritt wieder richtig zu positionieren. Gleich bleiben soll der Grundsatz von Pro Juventute: Das Engagement zum Wohl von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz.
 
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