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Rettung aus schwindelerregender Höhe Drucken E-Mail
Montag, 11. Juli 2011
55feuerwehr_inti



Was passiert wenn die Seebodenalpbahn unerwartet stehen bleibt? Die Feuerwehren aus dem Bezirk Küssnacht probten den Ernstfall.






cp. Am letzten Donnerstag um 18.30 Uhr rückte die Feuerwehr Küssnacht zu einer Rettungsübung aus. Die Ausgangslage: Eine Gondel der Seebodenalpbahn bleibt vor dem letzten Masten bei der Bergfahrt stehen. Jede Bemühung, die Bahn wieder zum Laufen zu bringen, scheitert. Bei so einer Situation kommt die Feuerwehr zum Einsatz.

Spektakulärer Einsatz
Die sechs Passagiere mussten aus schwindelerregender Höhe abgeseilt werden. Dazu kletterte ein fünfköpfiges Team, ausgerüstet mit Seilen und Rettungsgeräten, auf den nächst höheren Masten. Dann wurde ein Feuerwehrmann an das Drahtseil der Bahn gehängt. Dieser wurde darauf mit einem Seil bis zur Kabine herunter gelassen. Darunter im Wald befand sich eine weitere Rettungsgruppe, bestehend aus drei Feuerwehrmännern. Von der Kabine aus wurden die Passagiere abgeseilt. Die Übung dauerte ca. zwei Stunden. Wie der technische Leiter der Bahn, Paul Annen sagte, dürfe ein solcher Einsatz nicht länger als drei Stunden dauern. Falls es länger dauern würde, bräuchte es ganz andere Taktiken. Er beobachtete die Übung und war damit zufrieden. Das Ziel wurde erreicht, alle Passagiere konnten gerettet werden. Einmal im Jahr wird dieser Ernstfall geprobt. Beat Baggenstos, Betriebs-Chef der Seebodenalpbahn, dankte der Feuerwehr Küssnacht nach der erfolgreichen Aktion. Auch er war einer der Passagiere, die gerettet werden muss-ten. Zum Glück war es nur eine Rettungsübung und kein Ernstfall.

 
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