| Schulabschluss: Den Weg ab heute selber entscheiden |
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| Montag, 12. Juli 2010 | |
![]() Am letzten Donnerstag feierten die Oberstufenschülerinnen und -schüler ihren Abschluss. Zum ersten Mal gemeinsam mit ihren Eltern. bro. Letzte Woche war der letzte Schultag. Nach neun Jahren tun sich für die Schülerinnen und Schüler der dritten Oberstufe nun neue Wege auf. Welchen sie gehen werden, ob sie den schwierigen Weg über die verlotterte Holzbrücke oder den sicheren über die Tausende von Jahren alte Steinbrücke wählen, sei nun ihnen überlassen, erklärte Schulleiter Stephan Peyer. Am Donnerstagnachmittag führte der Weg der Abschlussschülerinnen und -schüler erst einmal aufs Schiff, zu einer Fahrt auf dem Vierwaldstättersee. Am Abend wurden in der Aula des Schulhaus Ebnet schliesslich die Zeugnisse übergeben. Dreimal Küssnacht – Paris retour In seiner Rede vor der Zeugnisübergabe blickte Stephan Peyer kurz mit den Schülerinnen und Schülern zurück. «Ihr habt in den 9 vergangenen Jahren circa 10664 Lektionen oder 479900 Minuten Unterricht genossen, 850 Tage oder 2.2 Jahre Ferien gehabt, 1732 Tage oder 4.7 Jahre zur Schule laufen dürfen und in dieser Zeit etwa 3500 km Schulweg zurückgelegt, also 3x Küssnacht–Paris retour zu Fuss oder auf dem Fahrrad.» Die Stunden, welche im letzten Semester verpasst wurden, habe er in seiner Reflektion allerdings nicht berücksichtigt, scherzte Peyer und meinte, dass die Schülerinnen und Schüler ihren Rucksack nun mit viel Wissen gepackt haben. Vielfalt an Berufen Damit ist die obligatorische Schulzeit für die Schülerinnen und Schüler der dritten Oberstufe offiziell zu Ende und der Übertritt ins Berufsleben beginnt. In seiner Rede zeigte Schulleiter Peyer, welche Berufe die jungen Erwachsenen gewählt haben. Die Vielfalt der gewählten Ausbildungswege ist gross. «Der Unterschied zur heutigen, obligatorischen Schulzeit besteht darin, dass ihr ab nun selber entscheidet, welchen Aufwand ihr betreiben wollt, welchen Weg ihr nehmen wollt», so Peyer. Doch auch in der Wirtschaft müsse man die Bereitschaft haben, «ständig weiter zu lernen, nie stehen zu bleiben.» Denn Wissen sei schnell veraltet. Und um die Qualität in der Wirtschaft zu sichern, müsse die «Lerngeschwindigkeit grösser sein als die Veränderungsgeschwindigkeit der Umwelt.» Nachdem Peyer den Schulabgängern alles Gute für die Zukunft wünschte, wurden die Zeugnisse ausgeteilt. Anschliessend durften die Eltern mit ihren Kindern den Abschluss gemeinsam auf dem Ebnet Schulhof feiern. «Wir schätzen es sehr, dass wir heute Abend dabei sein durften», bestätigten mehrere glückliche Eltern. |
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