| Sennen- und Älplergesellschaft: Bruno Werder übernimmt Ruder |
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| Montag, 24. Januar 2011 | |
![]() Durch die Generalversammlung der Sennen- und Älplergesellschaft Küssnacht hat in diesem Jahr Sennenschreiber Gody Dober geführt. Als neuer Präsident wurde Bruno Werder gewählt. bro. «Es ist die 82. GV und die 1. GV nach der wunderschönen Sennenchilbi 2010 und die 1. GV, die in dieser Form seit dem Bestehen der Sennen- und Älplergesellschaft abgehalten wird», erklärte Sennenschreiber Gody Dober nach dem Begrüssungsteil. «Wir sind in nachdenklicher Stimmung», fuhr Dober fort. Grund für diese nachdenkliche Stimmung der Sennen- und Älplergesellschaft ist das Versterben den Präsidenten Urs Donauer am Montag, 11. Oktober 2010. Dies war auch der Grund, weshalb Gody Dober durch die Traktanden der 82. Generalversammlung führte. «Urs war mit seiner Volksnähe sehr populär. Er konnte viele von diesem wunderschönen Brauchtum überzeugen. Mit seinem kameradschaftlichen und freundschaftlichen Umgang hat er eine sehr gute Prägung hinterlassen», so Dober über den verstorbenen Präsidenten, «Es war mit Urs richtig toll! Du fehlst uns und wir vermissen dich!» Die Versammlung legte eine Gedenkminute ein, welche von den Alphornbläsern mit der Melodie «Ich hatte einen Kameraden» begleitet wurde. Ereignisreiches Jahr Nach dem Appell und dem Verlesen des Protokolls der letztjährigen Generalversammlung berichtete Gody Dober über das ereignisreiche Jahr 2010, welches am Dienstag, 26. Januar mit der dritten und letzten OK-Sitzung der Sennenchilbi begann. Einen Tag darauf wurde der Kletterbaum für die Sennenchilbi bei der Firma Kost gehobelt und zum Einsatz vorbereitet. Bis zur Sennenchilbi sollte es nur noch wenige Tage dauern und die Vorbereitungen waren in vollem Gang. Am 4. Februar nach dem Schmudo-Kinderumzug wurde der grösste Kletterbaum aller Zeiten schliesslich von der Firma Christen unter zahlreichen Zuschauern in Position gebracht. Am Sonntag und Montag, 7. und 8. Februar schliesslich war der grosse Tag. Nicht nur die Sennen- und Älpler warfen sich in Schale, sondern der ganze Bezirk Küssnacht war an diesem Anlass mobilisiert. «Die Sennen- und Älplergesellschaft dankt allen Küssnachterinnen, Küssnachtern, den Firmen, den Unternehmungen, der Schwyzer Kantonalbank in Küssnacht, den Behörden und allen Beteiligten, die irgendwie zum guten Gelingen der Sennenchilbi 2010 ihren Beitrag geleistet haben», so Gody Dober. Einige Wochen später gab es auf dem Dorfplatz nochmals ein grosses Fest, als Robi Betschart, seinen ersteigerten Kletterbaum umlegen liess. Die Delegation Urs Donauer, Gody Dober und Franz Ehrler besuchte am Sonntag, 7. März die Sennenchilbi in Muotathal. Am 28. April fand schliesslich die Abrechnungsversammlung von der Sennenchilbi 2010 statt, bevor es Anfang Juli zum Trachtenfest in Schwyz ging. Am 11. Juni wurden 120 Personen als Dank für den grossen Einsatz an der Sennenchilbi zum Nachtessen auf dem Hof Landschi eingeladen. Anfangs Juli ging die Gesellschaft mit 20 Personen nach Betten, um den Geissbock Mister Krabbs Werner zu besuchen. Am Alpgottesdienst vom 15. August auf der Seebodenalp liess sich der Präsident Urs Donauer entschuldigen. Knapp einen Monat später wurde Donauer operiert. Die Gesellschaft besuchte den Kulturapéro vom 9. September und zog mit den Schützen am 18. September ab Areal Baer zum Seeplatz ein. Am Montag, 11. Oktober kam schliesslich die erschreckende Nachricht vom Tod von Urs Donauer. Am Samstag war die Beerdigung: «Mit Grosser Trauer und Fassungslosigkeit wird unser Präsident an diesem kalten und regnerischen Tag zu Grabe getragen.» Das Jahr der Sennen- und Älplergesellschaft endete schliesslich mit der letzten Vorstandsitzung vom 22. November. Der ausführliche Jahresbericht des Sennenschreibers wurde von der Generalversammlung einstimmig angenommen. Sennenkasse mit grossem Plus Zu Freuden des Kassiers Christian Ulrich, der im vergangenen Jahr mit drei verschiedenen Kassen besonders viel zu tun hat, schloss die Sennenkasse mit einem Plus von über 15'500 Franken ab. Dies in erster Linie vor allem dank der kleinsten Kasse, welche er im letzten Jahr gesondert von der Sennenkasse führte: Die Jubiläumsbroschüre, mit der die Sennen- und Älplergesellschaft dank Inserateeinnahmen über 17'000 Franken eingenommen hat. Die aufwendigste der drei Kassen war schliesslich, die des eigentlichen Anlasses. Doch auch hier ging ein Gewinn von 7200 Franken in die Sennenkasse. Nach Abzug der Ausgaben blieben noch etwas mehr als 15'500 Franken Gewinn. Gody Dober mahnte allerdings: «Von den 404 Mitgliedern gibt es nur 206 zahlende Mitglieder. Mit dem Jahresbeitrag von 20 Franken gibt dies einen ertrag von 4120 Franken. Nach einem Nachtessen an der GV, mit dem Aufwand von zirka 2400 Franken verbleiben noch etwa 1720 Franken. Mit 1720 Franken ein Jahreshaushalt zu bewältigen wird schwierig. Daher sind wir auf den guten Ertrag der Sennenchilbi angewiesen.» Bruno Werder neuer Präsident Als neuer Präsident wurde der Versammlung Bruno Werder vorgestellt: «Er ist der geeignete Mann für den Sennenpräsidenten», so Dober, «sein immer kameradschaftliches, freundschaftliches und korrektes Auftreten verbunden mit seinem fundierten Wissen sind nur wenige Eigenschaften, die ihn für dieses Amt prädestinieren.» Bruno Werder wurde einstimmig zum Präsidenten gewählt. Mit ihm als Präsident ist das Amt des zweiten Beisitzers vakant geworden. Dieses wurde von Matthias Ehrler besetzt. Seine Wahl war ebenfalls einstimmig. Die zur Wiederwahl gestanden Vorstandsmitglieder wurden im Plenum angenommen. Nach den Wahlen ergriff der neue Präsident Bruno Werder kurz das Wort und versprach sein bestes zu geben. Auch ein neues Mitglied wurde an diesem Abend begrüsst. Rolf Schuler wurde einstimmig aufgenommen. Fotobüchlein Zum Schluss wies Gody Dober nochmals auf die Fotobüchlein, welche anlässlich der Sennenchilbi gemacht wurden hin. Diese sind bei Foto Mariano erhältlich und seien eine gute Erinnerung an die Sennenchilbi 2010. Zudem werden die Jubiläumsbroschüren gratis verteilt. Am Ende der Versammlung ergriff Hermann Suter, Vize-Obmann das Wort und liess seine Nein-Parole zur Waffeninitiative verlauten. |
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