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Standhaft glauben wie Nothelferin Margareta Drucken E-Mail
Montag, 31. Mai 2010
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30 Jugendliche durften am Samstag in Immensee ihre Firmung feiern. Bischof Vitus Huonder vollendete mit dem Sakrament die Taufe und machte die Jugendlichen zu vollen Mitgliedern der katholischen Kirche.






cb. 29 Firmlinge zogen mit Firmgotte- oder -götti um halb fünf in die Pfarrkirche Immensee ein. Ein Firmling war krank, «er wird die Firmung bei sich zu Hause erhalten», versicherte Pfarrer Werner Fleischmann. Zur Eröffnung sang man Laudato Si, unter Begleitung von Alvin Muoth am E-Piano und Felix Durrer am Schlagzeug, die den Firmgottesdienst musikalisch umrahmten.

An der Decke schwebte ein Mobile, bestehend aus Wassertropfen und Feuerzungen, die von den Firmlingen hergestellt wurden. In der Mitte fand sich die Taube als Symbol für den allumfassenden Frieden. Das unsichtbare dritte Element Luft bewegte das Mobile. «Zum vierten Element, der Erde, gehören auch wir Menschen», erklärte Pfarreikoordinatorin Martina Fäh.

Die Nothelferin Margareta
Passend zum Wandbild in der Immenseer Kirche ging Bischof Vitus Huonder in seiner Predigt auf die 14 Nothelfer ein: «Die 14 Nothelfer sind mutig im Glauben gewesen und haben die Standhaftigkeit im Glauben meist mit dem Tod bezahlt.» Darum spreche man von ihnen als Märtyrer, «als solche die ihr Blut für Jesus gegeben haben.» Margareta, eine der drei weiblichen Nothelfer, wählte Huonder zur Veranschaulichung des Lebens im Glauben.

«Margaretas Vater war ein heidnischer Priester. Ihre Amme zog sie jedoch christlich auf.
Als sie ihrem Vater ihren Glauben kundtat, verbannte er sie», erzählte Huonder. Ein heidnischer Mann habe sie darauf heiraten wollen. «Er wusste, dass sie Christin war und wollte sie mit Folter bekehren.» Sie sei jedoch trotz Folter ihrem christlichen Glauben treu geblieben, worauf ihr der Kopf abgeschlagen worden sei.

Salbung mit Chrisam
«Durch die Firmung werdet ihr so standhaft im Glauben wie Margareta», erklärte Bischof Huonder. «Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr mutige, treue Christen werdet.»

Knut Hermanns, der den Jugendlichen das Jahr über Firmunterricht gab, bat darauf den Bischof, die Firmung zu spenden. Dieser erläuterte kurz die drei Schritte der Firmung, und ging gleich über zum ersten Schritt, dem Glaubensbekenntnis der Firmlinge.

In einem zweiten Schritt betete er für diese und startete schlussendlich die Salbung mit Chrisam. Jeder Namen wurde durch Bischof Huonder laut ausgesprochen, «denn mit dem Namen werdet ihr in die Kirche integriert.»

Am Ende des Gottesdienstes sangen einige Firmlinge We are the World, das mit ihrem Lehrer Albert Dietrich eingeübt wurde. Draussen wartete dann die Musikgesellschaft Immensee mit einem Ständchen auf und ein Apéro, offeriert von der Kirchgemeinde, erwartete die Firmlinge und deren Angehörige.
 
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