| Transparenz und Prävention sind wichtig |
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| Donnerstag, 19. Januar 2012 | |
![]() Als letzte Woche ein Schüler der Schule fernblieb, klingelten an den Bezirksschulen in Küssnacht die Alarmglocken. Was wird in einem solchen Fall konkret gemacht? Der FS hat nachgefragt. ob. «Wenn ein Schüler dem Unterricht fernbleibt, werden im Normalfall die Eltern sofort informiert», erklärt Schulleiter Stephan Peyer auf Anfrage. Grundsätzlich gelte, je jünger die Kinder, umso schneller werde zuhause nachgefragt. Auch in der Oberstufe informiert die Lehrperson im Normalfall die Eltern umgehend. Allerdings ist es dort möglich, dass aufgrund der vielen Lehrpersonen erst etwas später nachgefragt werde. Transparent sein Die Schule verfügt über ein sogenanntes Kriseninterventionskonzept. Dieses regelt die Abläufe in verschiedenen Krisen, die Kommunikation nach innen und aussen und wer dafür jeweils die Verantwortung trägt. So wird in echten Krisen jeweils ein Kriseninterventionsteam KIT gebildet, in aller Regel bestehend aus der Schulleitung, der Schulhausleitung, dem Schulpräsidenten und der jeweiligen Lehrpersonen. Auch die Schulsozialarbeit wird frühzeitig in den Prozess mit einbezogen. Dabei ist für Stephan Peyer vor allem Transparenz gegenüber allen Beteiligten wichtig: «Sobald die Fahndung von der Polizei initiiert wurde, habe ich den Schulrat und alle Lehrpersonen per Mail informiert.» Mit dem Einschalten der Polizei, die schliesslich die Suche übernommen hat, war es für Schulleiter Stephan Peyer jedoch längst nicht abgeschlossen: «Mir war wichtig, dass ich sofort informiert werde, wenn die Polizei einen neuen Sachverhalt erkennt. In solchen Fällen bin ich selbstverständlich 24 Stunden erreichbar.» Im Fall von letzter Woche ging es glimpflich aus und der Schüler konnte noch am selben Abend gefunden werden. «Damit begann für die Schule in Zusammenarbeit mit den betroffenen Eltern die nächste wichtige Aufgabe: Wie kann der betroffene Schüler, wie kann die Klasse das Geschehene verarbeiten? Was können wir alle daraus lernen?», so Stephan Peyer. Anhand der Situation aufklären Um die Geschehnisse zu verarbeiten und zu verhindern, dass Schülerinnen und Schüler in ein Loch fallen, aus dem sie nicht mehr hinauskommen, geht die Schule in erster Linie präventiv vor. «Wir haben mit ihnen am Montag angeschaut, wo sie sich bei Problemen Hilfe suchen können, oder welche Netze sie auffangen. Zudem haben wir sie auf die Gefahren von Facebook und Datenfreigaben im Internet aufmerksam gemacht. So versuchen wir Anhand der Situation aufzuklären», erklärt Stephan Peyer. |
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