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Unterführung: härterer Boden als angenommen Drucken E-Mail
Donnerstag, 20. Januar 2011
06bahnhof2
Seit Mitte Dezember letzten Jahres bauen die SBB den Bahnhof Küssnacht aus. Beim Aushub der Personenunterführung merkten die Arbeiter, dass der Boden härter ist als angenommen. Trotzdem sei man im Zeit- und Kostenplan.




avd. Zug- und Buspassagieren sind die Veränderungen beim Bahnhof Küssnacht nicht entgangen. Nachdem die Meteorwasserleiterung fertig verlegt wurde, begannen die SBB Mitte Dezember letzten Jahres mit dem Ausbau.

Dieser steckt mitten in der ersten von vier Etappen. Auf der Seeseite hoben die Bauarbeiter die Baugrube aus und sicherten sie. Zurzeit mischen die Arbeiter kräftig den Beton für den Aufgang und die Unterführung. Auch dieser Teil soll planmässig verlaufen, «soweit es die Witterung zulässt», so SBB-Projektleiter Stefan Betschart.

Provisorischer Mittelperron ab Februar
Generell verliefen die Arbeiten laut SBB bisher planmässig. Einzig der Untergrund erwies sich als härter als bisher angenommen. «Dies hat auf den Baufortschritt aber keinen wesentlichen Einfluss», so Betschart weiter.

Im Februar folgen Arbeiten an den Fundamenten der Fahrleitungsmasten und der provisorische Mittelperron wird errichtet. Dieser ist eine Verlängerung des jetzigen Perrons Richtung Merlischachen.

Dort werden die Reisenden während der Bauzeit ein- und aussteigen. Eine entsprechende Signalisation wird noch angebracht.

Einspurbetrieb ab März
Am 9. März beginnt die zweite Etappe. Dann wird der Bahnverkehr beim Bahnhof auch im Einspurbetrieb geführt. Die Züge werden sich ab dann in Immensee kreuzen, anstatt wie bisher in Küssnacht. Dies hat zur Folge, dass sich der Fahrplan um einige Minuten verschiebt und der Voralpenexpress in Meggen Zentrum nicht mehr hält. Auf einige Reklamationen aus Meggen können die SBB nicht eingehen. Betschart: «Meggen Zentrum wird weiterhin von der S3 bedient. Ersatzbusse kommen keine zum Einsatz.»

Sowohl in Meggen als auch in Küssnacht ist mit leicht veränderten Abfahrtszeiten im Minutenbereich zu rechnen. Diese werden noch bekannt gegeben.

Zu Baubeginn wurde der Velounterstand wegen der Entwässerungsleitung auf die Bahnhofstrasse an die Mauer zum Bahntrassee gestellt. Nun steht er beim Buswendekreis. «Dort wird er wahrscheinlich während der ganzen Bauphase auch stehen bleiben, bis der definitive Unterstand eingerichtet wird», so Betschart. Das hat während der zweiten Bauphase den Vorteil für die Velofahrer, nahe beim provisorischen Perronzugang zu sein.

«Wir bedanken uns bei den Reisenden für ihre Geduld», sagt Betschart abschliessend, «und wir freuen uns umso mehr, ihnen schon bald einen modernen, komfortableren Bahnhof bieten zu können.»

 
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