| Vandalen wüteten im Hafen |
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| Donnerstag, 18. November 2010 | |
![]() Freitagnacht der letzten Woche beschädigten Vandalen einige Versorgungssäulen im Küssnachter Bootshafen und verursachten dadurch einen geschätzten Schaden von 3000 Franken. Hafenmeister Armin Meyer ist verärgert – und fordert Patrouillen durch einen privaten Sicherheitsdienst. avd. Graue Wolken legten sich am letzten Dienstag über den Küssnachter Bootshafen. Trüb war auch die Stimmung von Hafenmeister Armin Meyer, als er unserer Zeitung die ramponierten Versorgungssäulen an einem der Stege zeigte. Die auch als Beleuchtungssäulen genannten Versorgungsstationen beliefern die Boote mit Strom und erhellen den Steg bei Dunkelheit mit Licht. Eine Säule hat es besonders hart erwischt; die anderen kamen glimpflicher davon. Meyer ist verärgert: «Das war absolut unnötig!» Verein muss Kosten übernehmen Armin Meyer rechnet mit Reparaturkosten von etwa 3000 Franken. Die Ersatzteile muss er bei einer Firma in England bestellen – wenn denn noch welche vorhanden sind. «Das ist keine Stangenware. Ausserdem sind die Säulen schon etwa zehn Jahre alt», erklärt Meyer. Eine neue Säule würde 5000 Franken kosten. So oder so: Der Verein Bootshafen muss für den entstandenen Schaden aufkommen. Der Hafenmeister erstattete bei der Polizei Anzeige gegen unbekannt. Mit grosser Wahrscheinlichkeit waren die Täter angetrunkene Jugendliche. Spuren von Alkoholkonsum Nicht zuletzt deuten zerbrochene Bierflaschen und herumliegende Bierkartons beim nahegelegenen Pumpenhaus auf jugendliche Täter hin. «Jeden Samstagmorgen, wenn ich von meinem Zuhause beim Zopf Richtung Bootshafen gehe, fallen mir die Spuren der vergangenen Nacht auf», sagt Meyer. Die fest installierte Kamera beim Pumpenhaus nützt laut Meyer wenig: «Die deckt ja nur einen ganz kleinen Bereich ab.» Auch die unregelmässigen Polizeipatrouillen findet der Hafenmeister wenig hilfreich: «Die fahren dann mit dem Auto die Quaistrasse entlang, währenddessen sich die Jugendlichen hinter dem Pumpenhaus vergnügen.» Deshalb fordert Meyer den Einsatz von Patrouillen eines privaten Sicherheitsdienstes. «Es würde reichen, wenn zwei Mann jeweils am Freitagabend nach 22 Uhr am Seequai patrouilleren würden», erklärt der Hafenmeister. |
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