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Verkehrsunfallstatistik 2010: 11 Unfälle weniger als 2009 Drucken E-Mail
Montag, 28. Februar 2011
17verkehrsunfaelle

Im Jahr 2010 haben sich auf den Strassen im Bezirk Küssnacht 77 Unfälle ereignet. Das sind 11 weniger als 2009, wie der Blick auf die neuste Verkehrsunfallstatistik der Kantonspolizei zeigt.



avd. Auf den Strassen im Bezirk Küssnacht war 2010 ein vergleichsweise ruhiges Jahr. Die Kantonspolizei Schwyz zählte in Küssnacht 56, in Immensee 14 und in Merlischachen 7 Verkehrsunfälle. Ein Jahr zuvor wurden jeweils 61, 18 und 5 Unfälle verzeichnet; das waren insgesamt elf Unfälle mehr als bei der neusten Zählung 2010.

Kanton: Tiefste Unfallzahlen seit zehn Jahren
Der Rückgang machte sich im ganzen Kanton bemerkbar. Letztes Jahr erfasste die Polizei 1036 Unfälle. Das sind 129 weniger als 2009 und so wenige wie seit zehn Jahren nicht mehr. Leider nahm die Zahl der schweren Unfälle zu. So wurden zwölf Personen getötet und 59 schwer verletzt. Alle zwölf getöteten Personen waren Erwachsene ab 18 Jahren. Allerdings wurden sechs Schüler und ein Kind schwer verletzt (2009: 2/0).

205 Verkehrsunfälle haben sich wegen Missachtens des Vortritts ereignet. Weiter sinkend sind Unfallzahlen durch Unaufmerksamkeit und Ablenkung: Letztes Jahr wurden noch 132 Unfälle gezählt im Vergleich zu 169 im Jahr 2009.

Ebenfalls gesunken sind die Verkehrsunfälle unter Einwirkung von Alkohol, Drogen oder Medikamenten; von 109 im Jahr 2009 auf 87 im Jahr 2010. 39 Unfälle mit Fussgängern hat die Polizei letztes Jahr registriert, dabei wurden vier Personen tödlich verletzt. Ausserschwyz scheint fast doppelt so gefährlich zu sein wie Innerschwyz: 671 Unfälle wurden in der March/Höfe registriert, 364 in Innerschwyz.

Mehr Autobahnunfälle
Auf Kantons-, Gemeinde- und Bezirksstrassen ereigneten sich weniger Verkehrsunfälle, während sie auf Autobahnen leicht zunahmen. So wurden auf der A4 bei Küssnacht 42 Unfälle gezählt (2009: 39 Unfälle).

Trotzdem bleiben die Kantonsstrassen mit 57 Prozent aller Unfälle am gefährlichsten, gefolgt von den Gemeinde- und Bezirksstrassen mit knapp 30 Prozent.
Zeitlich am meisten Unfälle ereigneten sich im Januar (113), während der Mai vergleichsweise ruhig blieb (75). Vor allem zwischen 12 und 13 Uhr und an Sonntagen gab es viele Unfälle.

Kampagnen für 2011
Die Kantonspolizei setzt auch in diesem Jahr die Kampagne Fit für die Strasse fort. Weiter thematisiert wird auch die Aktion Schulanfang für die Schulwegsicherheit. Nächste Schwerpunkte sind die Aktion Licht und die Überprüfung der Verkehrstauglichkeit der Fahrzeuge.

Letztes Jahr legte die Kantonspolizei das Hauptaugenmerk auf übermässigen Alkoholkonsum und das Fahren unter Drogeneinfluss. Vor allem während der Fasnacht 2010 führte sie gezielt Schwerpunktkontrollen durch.
 
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