| Weiterhin mit Küssnacht vernetzt |
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| Donnerstag, 2. September 2010 | |
![]() Am 1. Juli übernahm Kurt Sidler, ehemals Schulleiter der Bezirksschulen Küssnacht, seine neue Aufgabe als Geschäftsleiter bei Luzern-Plus. Dank enger Zusammenarbeit mit dem Bezirk ist er auch heute noch stark mit Küssnacht verbunden. bro. Elf Jahre leitete Kurt Sidler die Bezirksschule Küssnacht. Kürzlich wagte er den Tapetenwechsel. «In Küssnacht hat es mir bis zum allerletzten Tag sehr gut gefallen», erzählt Sidler bei einem kurzen Zwischenhalt an seinem ehemaligen Arbeitsort. Noch am 30. Juni arbeitete er als Schulleiter und wechselte fliessend auf den 1. Juli zu seiner neuen Aufgabe bei LuzernPlus. «Es ist eine grosse Herausforderung für mich und die Stelle darf ich neu aufbauen. Doch das ist auch das Interessante, was mich gereizt hat, die Stelle anzunehmen», so Sidler. Als Geschäftsführer von LuzernPlus muss Sidler, wie bereits bei seinem alten Job, stets den Überblick bewahren und seine Mitarbeiter animieren. Im Vergleich zur Schule jedoch ist der Betrieb um einiges kleiner und befindet sich mitten im Aufbau. «Wir sind noch dabei, Mitarbeiter zu rekrutieren. Trotzdem gibt es in meinem neuen Job wesentlich weniger Personalführung als zuvor.» An der Schule Küssnacht war Kurt Sidler für über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuständig. Nun ist es gerade eine Handvoll. Küssnacht ist neues Mitglied Mit Küssnacht wird Kurt Sidler allerdings nicht so bald abschliessen. «Ich komme sicher wieder zum Klausjagen. Denn ohne das, kann ich gar nicht mehr. Ausserdem bin ich nach wie vor bei diversen Projekten dabei. Und brandaktuell ist Küssnacht neu auch Mitglied von LuzernPlus», erklärt der motivierte Geschäftsführer. LuzernPlus ist ein regionaler Planungsverband, dessen Hauptaufgabe die Koordination der Mitglieder ist. Mitglied ist die Stadt Luzern und 23 umliegende Gemeinden. Neu ist auch der Bezirk Küssnacht dabei und bald soll Hergiswil ebenfalls dazustossen. Ziel von LuzernPlus ist es, die Gemeinde-Grenzen aufzubrechen und die Zusammenarbeit zu stärken. Zudem sollen Lösungen zu gemeinsamen Problemen gefunden werden. Küssnacht als Energiestadt ein Vorbild Der Gemeindeverband LuzernPlus konzentriert die Zusammenarbeit der verschiedenen Mitglieder auf insgesamt sieben Netzwerke. Diese sind Politik, Raum/Siedlung/Verkehr, Wirtschaft, Gesellschaft/Gesundheit, kommunale Infrastrukturen, Sport/Freizeit und Energie. Vor allem im letzten Netzwerk hat Küssnacht schon mitgearbeitet und kann einen grossen Erfahrungswert einbringen, Stichwort Energiestadt. Doch auch in den anderen Netzwerken kann Küssnacht viel beitragen. «Beim Netzwerk Sport/Freizeit geht es in erster Linie darum, gemeinsame Sportstätten zu schaffen. Der Knotenpunkt Küssnacht spielt dabei eine grosse Rolle», erklärt Kurt Sidler. Im Netzwerk Raum/Siedlung/Verkehr ist Küssnacht ebenfalls stark eingebunden. Nicht zuletzt wegen der besonderen Lage, sondern auch wegen den Seegemeinden Greppen, Vitznau, Weggis, welche ebenfalls neu bei LuzernPlus dabei sind, ist dies ein interessantes Netzwerk für Küssnacht. Beim Netzwerk Gesellschaft/Gesundheit ist unter anderem das Altersleitbild von Küssnacht ein Thema, welches über die Bezirksgrenze hinausgetragen werden kann. «Vermisse Leute» Nach zwei Monaten hat sich Kurt Sidler bereits gut eingelebt und ist von seiner neuen Arbeit begeistert. «Es ist eine grosse Herausforderung und sicher kein leichter Job mit sehr hohen Erwartungen. Aber es macht Spass und ist sehr interessant. Äusserst positiv ist, dass ich nicht mehr so oft durch Notfälle unterbrochen werde. Ich kann jetzt an etwas arbeiten und es ohne Unterbruch fertigmachen. Als Schulleiter war das ganz selten der Fall.» Trotzdem aber gibt es auch einiges, das Sidler vermisst. So sei er nun weit von der Schule weg: «Am ersten Schultag nach den Sommerferien, besuchte ich jeweils einige 1. Klassen. Diesmal verfolgte ich den Schulanfang mit Wehmut von aussen. Da kamen viele schöne Erinnerungen zurück. Ausserdem vermisse ich viele Leute, die ich während meiner Tätigkeit als Schulleiter in Küssnacht, bei der Arbeit und in der Freizeit gut kennen gelernt habe.» Den meisten Personen, die er vermisst, werde er aber hoffentlich am Klausjagen wieder begegnen. |
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