| Wenn Esel, Hund und Hahn ein Konzert geben |
|
|
| Mittwoch, 20. April 2011 | |
Es war einmal… so beginnen die meisten Märchen, auch jenes der
Bremer Stadtmusikanten. Und in dieses Märchen entführte die Feldmusik
Küssnacht unter der Leitung von Michael Schönbächler Jung und Alt am
Sonntagmorgen in der Turnhalle Dorfhalde. Doch vorher wurden die
Instrumente der Blasmusik erklärt.
kre. Immer und immer wieder wurden Stühle hereingetragen, die Turnhalle Dorfhalde war innert kürzester Zeit bis auf den letzten Platz besetzt. Auf den Matten in den vordern Reihen hatten die Kinder und ihre Plüschtiere Platz gefunden. Gespannt warteten sie auf die Feldmusik. Kennen lernen der Instrumente Mit ihrem ersten Stück, dem Introducing the wind band des Engländers Bruce Fraser stellte sich die Feldmusik den Kindern gleich selber vor. Zuerst ertönten die Holzblasinstrumente, wie Querflöte, Fagott oder Klarinette, danach die Blechblasinstrumente wie Trompete, Horn oder Tuba. Sie allesamt wurden von der Moderatorin Michèle Schönbächler erklärt und durften mit ihrem Klang die Turnhalle füllen. Danach erklangen sie alle zusammen und zeigten, dass eine Blasmusik nur durch das Zusammenspiel aller Instrumente zu einer richtigen Musik wird. Während diesem ersten Teil durften sich einige Kinder auf bereit gestellten Stühlen mitten ins Orchester setzen. Auf nach Bremen! «I-A, I-A», ruft der alte Esel, weil es ihm bei seinem Herrn nicht mehr gefällt. Und auch der Hund hat genug von seiner Kette. Und so ziehen sie, zuerst alleine, danach zusammen, in die Welt und treffen auch Katze und Hahn. Doch was nun? Ein Haus musste her. Nicht irgendeines, sondern das Waldhaus der Räuber! Mit einem Trick gelingt es den Vierbeinern, die Räuberschar zu vertreiben. Nun steht ihnen einem schönen Leben nichts mehr im Wege! Tiere fast greifbar Gespannt lauschten die Kinder wie auch ihre Begleitpersonen der Musik der Feldmusik und den Worten von Michèle Schönbächler, die zusammen den Esel nach Bremen wandern und den Hahn laut krähen liessen. Sogar der Überfall auf das Räuberhaus wird zum musikalischen Hörerlebnis! Die aufgeführte Fassung des Japaners Hayato Hirose nahm alle in ihren Bann. Der 1974 in Tokio geborene Japaner begann im Alter von 20 Jahren mit dem Komponieren von Blasmusik. Eines seiner bekanntesten Werke ist die Vertonung der Bremer Stadtmusikanten. Letzten Sonntagmorgen waren Esel, Hund, Katze und Hahn wahrhaftig in Küssnacht zu Gast und spazierten durch die Turnhalle. Selber Hand anlegen Nach der Aufführung gehörten die Instrumente den Kindern. Jeder durfte nach Lust und Laune Blasen und Schlagen – das Schlagzeug verzeichnete fast einen kleinen Verkehrsstau! Bald schön tönte es in der Halle, wie wenn die Bremer Stadtmusikanten selber am Üben wären. Wer nun nach dieser Schwerstarbeit Hunger und Durst verspürte, wurde draussen mit Kuchen und Sirup verwöhnt. Eines ist sicher, wer die Bremer Stadtmusikanten einmal so eindrücklich erlebt hat, wird sie kaum so schnell wieder vergessen. |
| < Zurück | Weiter > |
|---|








Es war einmal… so beginnen die meisten Märchen, auch jenes der
Bremer Stadtmusikanten. Und in dieses Märchen entführte die Feldmusik
Küssnacht unter der Leitung von Michael Schönbächler Jung und Alt am
Sonntagmorgen in der Turnhalle Dorfhalde. Doch vorher wurden die
Instrumente der Blasmusik erklärt.