| Werk-, Real- und Sek-Schüler knüpften über Firmenporträts erste Kontakte zur Wirtschaft |
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| Montag, 7. März 2011 | |
![]() Die Vorbereitung auf das Berufsleben in den Schulen des Bezirks Küssnacht gilt kantonsweit als sehr fortschrittlich. Aktuellstes Beispiel: In den letzten Wochen erstellten die Schüler der ersten Oberstufe Firmenporträts. avd. Grosse Papierbögen über die Konditorei Feusi, Coiffure Kaufmann, die Bäckerei Hänggi, Schwarz Wohnen und viele andere Betriebe im Bezirk liegen auf einem Tisch. «Am Mittwoch werden die Firmenporträts aufgehängt», sagt Ernst Sidler. Der Sekundarlehrer ist für die Vorbereitung der Schüler auf das Leben nach der Schule verantwortlich. Hohe Eigenverantwortung wurde auch von den Schülerinnen und Schülern der ersten Oberstufe (Werkklasse/Real/Sek) verlangt. In den letzten Wochen schauten sie in kleinen Gruppen in selbst ausgesuchten Betrieben vorbei, sprachen mit Geschäftsführern, setzten sich mit der Betriebsgeschichte auseinander und lernten die Produkte und Dienstleistungen kennen. Wirtschafts- und Betriebslehre Dieses Jahr wurden die Schüler der ersten Oberstufe das erste Mal in den Meilenstein – die Berufswahlvorbereitung der Bezirksschulen – eingebunden. Mit den Firmenporträts werden zwei Hauptziele erreicht. Sidler: «Einerseits lernen die Schüler die Wirtschaft von der praktischen Seite her kennen. Andererseits können sie mit den lokalen Unternehmen erste Kontakte knüpfen und werden so für das Berufsleben sensibilisiert.» Die Firmenporträts bilden am kommenden Donnerstag eine von zwei Ausstellungen. In der zweiten werden Porträts gezeigt, in denen die Schüler sich zu Traumberufen äussern. Ein Podiumsgespräch zum Thema Offene Berufswahl wird die Schülerinnen und Schüler zum Brechen des Stigmas von Männer- und Frauenberufen verführen. Dazu sind eine Schreinerin, eine Polymechanikerin, ein Fachangestellter Gesundheit und ein Coiffeur eingeladen. Grosses Interesse der Eltern Eingeladen wurden auch die Eltern, und zwar zu jeweils einem fremd- und einem deutschsprachigen Elternabend. «95 Prozent aller deutschsprachigen Eltern haben zugesagt», freut sich Ernst Sidler. Auch bei den fremdsprachigen Eltern ist der Abend äusserst beliebt. |
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