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Würdevoll der Königin gedacht Drucken E-Mail
Montag, 31. August 2009
astrid
Am letzten Samstag jährte sich der Todestag von Königin Astrid bereits zum 74. Mal. An der alljährlichen Feier nahmen auch dieses Jahr wieder Botschafter aus Belgien und Luxemburg teil. Pater Jean-Sébastien Charrière hielt die Messfeier.



scb. Jedes Jahr am 29. August wird bei der Astridkapelle der 1935 verunfallten belgischen Königin Astrid gedenkt.
Vor der Messe begaben sich der belgische Botschafter Marc Van Craen mit seiner Frau, der luxemburgische Botschafter Gérard Philipps begleitet von den Bezirksräten Hans Kathriner und Stefan Kaiser, Landschreiber Wolfgang Lüönd, Bezirksweibe Konrad Vonlaufen und Edith Schlömmer, Präsidentin Verkehrsverein Hohlgassland zur Unglücksstätte und gedachte in einer stillen Minute der beliebten Königin.

Königin hinterliess drei Kinder

Anschliessend eröffnete Pater Jean-Sébastien Charrière die Messfeier und erzählte in französischer Sprache wie damals der belgische König Leopold III und seine Frau Astrid dem Vierwaldstättersee entlang fuhren und es kurz vor Küssnacht zu einem folgendschweren Unfall kam. Bei diesem verloren die belgische Königin und ihr ungeborenes Kind ihr Leben. Königin Astrid von Belgien war erst 30 Jahre alt, und sie hinterliess drei kleine Kinder.
Weiter ging es zweisprachig durch die Messe, welcher nebst den Delegierten noch eine kleine Anzahl interessierter Besucher beiwohnten. Die Feier wurde musikalisch vom Bläserquartett Paul Frehner aus Küssnacht untermalt.
Nach der Messe erwähnte der belgische Botschafter Marc van Craen gegenüber unserer Zeitung, dass er bereits 1985 anlässlich des 50. Todestages von Königin Astrid bei der Gedenkfeier mit dabei war. Damals war er Pressesprecher von König Baudouin I. Auch der damals 82-jährige ehemalige Chauffeur des Königs, Pierre Devuyst gehörte zu den Ehrengästen. «Es ist speziell hier zu sein, denn Königin Astrid war in Belgien sehr beliebt und es gibt wenige solche Denkmale im Ausland. Ausserdem kein so wichtiges wie dieses hier», so van Craen und ergänzt: «Zudem kommen wir auch jedes Jahr hier hin um den Leuten zu danken, welche das Denkmal pflegen und es so gut in Stand halten.»

Vergleich mit Sissi und Diana
Auch für Landschreiber Wolfgang Lüönd ist die Feier bei der Astridkapelle jedes Jahr wieder etwas Spezielles: «Es ist immer speziell hier mit dabei zu sein. Königin Astrid war äusserst beliebt bei der belgischen Bevölkerung und ich denke man kann hier schon Parallelen zum Tod von Königin Sissi oder Prinzessin Diana ziehen», erklärt Lüönd «Wir haben sehr oft Leute aus Belgien, welche hierher pilgern um das Denkmal der Königin zu besuchen oder um im Heimatmuseum die Ausstellung zu sehen.»
Nach der Messe begaben sich die Gäste mit den Küssnachter Delegierten ins Swiss Chalet nach Merlischachen, wo sie im Bankettsaal, der zu Ehren der verstorbenen Königin den Namen Astrid-Hall erhielt, zu Mittag assen.
 
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