| Zeltstadt über Küssnacht und Globis im Dorf |
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| Montag, 18. Juli 2011 | |
![]() Sommerzeit ist Lagerzeit. Küssnacht ist für viele Jugendvereine ein attraktives Pflaster. So besuchten dieses Jahr diverse Lager das Rigidorf. bro. Vielleicht sind Sie in den letzten Tagen auf der Strasse einem Globi begegnet und haben sich noch gewundert, was das soll. Oder beim Spaziergang auf der Allmig sind Sie an einer regelrechten Zeltstadt vorbei gekommen und haben sich gefragt, wer da wohl haust. Globi auf dem Velo vom Seetal Eine anstrengende aber spannende Anfahrt nach Küssnacht hatten letzten Samstag die rund 52 Mädchen und ihre 13 Leiterinnen vom Blauring Hohental-Kleinwangen. Sie fuhren mit ihren Fahrrädern ins Lager im Mehrzweckgebäude an der Oberdorfstrasse. «Die Anfahrt hat zwischen drei bis sechs Stunden gedauert», erzählt Sybille, eine der Leiterinnen. Alle waren als Globi verkleidet. «Das war unser Motto. Die Leiterinnen haben für die Mädchen die Hosen genäht. Die blauen T-Shirts mussten sie selber bringen. «Die letzten beiden Jahren waren wir immer etwas oberhalb der Dörfer. Dieses Jahr wollten wir wieder einmal mitten in einem Dorf unser Lager verbringen», erklärt Lagerleiterin Marlen. Auf Küssnacht seien sie über einen Tipp aus den eigenen Rängen gekommen. «Eine unserer Leiterinnen war schon einmal hier im Lager und konnte nur Positives erzählen. Das Lagerhaus war ideal für 52 Mädchen, 13 Leiterinnen und vier Köchinnnen», so Sybille. Hohle Gasse und Gesslerburg Eine Woche verbrachten die Lagerteilnehmerinnen in Küssnacht. In dieser kurzen Zeit haben sie viel erlebt und gesehen. «Wir haben uns viel draussen aufgehalten und waren in der Hohlen Gasse oder in der Gesslerburg. Einmal haben wir auch unseren Überlebenstag gemacht», erzählt Marlen. Dabei hätte jede ein Taschengeld von rund 20 Franken erhalten. Damit mussten die Mädchen dann einen Tag und eine Nacht zurecht kommen. «Alle haben etwas gefunden. Es war sehr abenteuerlich und hat den Mädchen Spass gemacht.» Auch sonst ist die Lagerleitung mit Küssnacht sehr zufrieden. «Wir sind zum ersten Mal hier in der Region im Lager. Es hat uns sehr gut gefallen und wir könnten uns überlegen in Zukunft wieder einmal hier in der Gegend ein Lager zu machen.» Mottogetreu gab es täglich eine Globi-Geschichte zu der die Lagerteilnehmerinnen anschliessend Aufgaben lösen mussten. Zeltstadt auf der Allmig Wie bereits im letzten Jahr haust auch heuer eine Pfadi auf der Allmig auf dem Land von Otto Niederberger. Die Pfadi Hinterthurgau schlug mit 31 Personen (19 Teilnehmenden und 12 Leitern) ihre Zelte auf. Insgesamt verbringen sie zwölf Tage oberhalb Merlischachen auf der Allmig. «Der Lagerplatz ist super. Das Panorama und die Aussicht sind wundervoll», erklärt Lagerleiter Simon Mathis. Trotz schlechtem Wetter hat die Pfadi Hinterthurgau ein volles Programm. «Wir konnten zwar nicht alles, was wir geplant haben durchführen, doch die Stimmung im Lager ist sehr gut», so Mathis. Auf dem Programm standen diverse Wanderungen sowie einen Nacht, die die Teilnehmenden ausserhalb des Lagers alleine verbachten. Dazu erhielten sie von der Lagerleitung ein kleines Taschengeld. «Wir haben aber auch viel Sport gemacht auf der Wiese, die Pfaditechniken intensiv gelernt wie Zelte aufstellen und Seilbahnen zu machen.» Die Pfadi Hinterthurgau ist am Montag vor einer Woche mit dem Zug nach Merlischachen angereist und nahm schliesslich das letzte Stück auf die Allmig zu Fuss auf. Am Freitag packen die Teilnehmenden ihre Zelte wieder zusammen und verlassen Küssnacht am Samstagmittag Richtung Thurgau. |
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