| Zu Alex Freis Geburtstag ein Ständchen gespielt |
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| Montag, 20. Juli 2009 | |
![]() Grosse Ehre für Küssnachter am vergangenen Mittwoch: Anlässlich des Geburtstags von Fussballstar Alex Frei durften sie ihm in Deutschland ein Ständchen spielen. avd. Gestern vor einer Woche erhielt Wädi Ulrich einen Anruf. An der anderen Leitung war der Organisator eines Fussball-Vorbereitungsturniers. Daran teil nahm auch der deutsche Traditionsverein Borussia Dortmund mit dem Schweizer Starspieler Alex Frei. Dieser hatte am letzten Mittwoch seinen 30. Geburtstag. Der Organisator bat deshalb Ulrich mit seinen Spätzünder-Kollegen zu Ehren Freis ein Ständchen zu spielen. 5300 Zuhörer Wädi Ulrich musste nicht lange überlegen. Zwar konnten in dieser spontanen Aktion nicht alle seiner Kollegen mitmachen – für eine kleine Formation reichte es trotzdem. So reisten am letzten Mittwoch Ulrich, Hans Suter, Isidor Schuler, Ueli Hodel und ein Fahnenschwinger mitsamt Instrumenten in einem Kleinbus ins deutsche Pfullendorf, wo Borussia Dortmund mit dem FC Nürnberg und dem einheimischen Regionalligaclub das Turnier bestritt. Zwischen zwei Spielen platzierten sich die Küssnachter mitten auf dem Spielfeld und begannen zu spielen. Geburtstagskind Alex Frei hatte davon keine Ahnung. «Er war sehr überrascht und berührt», erinnert sich Wädi Ulrich. In der kurzen Vorbereitungszeit hatte Hansueli Hodel extra das Jodellied I üsnä Bärge umgeschrieben. Das Ständchen wurde über Lautsprecher in rund 5300 Ohrenpaare geschallt. «Ich bin nicht sicher, ob alle den Text verstanden haben», sagt Ulrich schmunzelnd, «Aber es waren auch viele Schweizer anwesend.» Diese bekamen zum Beispiel folgende Zeilen zu hören: Mier sind vo Chüüss-nacht da hääre cho, zum gratuliere und zum luschtig ha, mit üsne Fründ vo Borussia Dortmund, stossid mir alli a und juuzid eis dezue. Nach dem Ständchen und dem Turnier-ende lud Alex Frei Teamkollegen und die Küssnachter in die Bar des Mannschaftshotels in Donaueschingen ein. Noch in derselben Nacht traten die Küssnachter die Heimreise an. «Ein tolles Erlebnis», blickt Ulrich zurück, «Auch wenn Alex Frei kaum Zeit hatte, ständig wurde er von Fans belagert.» Verständlich; der Stürmerstar wechselt zum FC Basel. Die Dortmunder Fans liessen ihren Liebling wohl ungern ziehen. |
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